Frankreich handelt bereits bei Düngebeihilfen. Wann zieht Deutschland nach? Die vergangenen Wochen und Monate haben gezeigt, wie wichtig eine leistungsfähige europäische Düngemittelindustrie für stabile Lieferketten und Versorgungssicherheit ist. Damit das auch im kommenden Frühjahr gilt, müssen landwirtschaftliche Betriebe ihre Düngemittel rechtzeitig einkaufen können. Doch viele verschieben ihre Kaufentscheidungen, trotz verfügbarer Produktionskapazitäten in Europa. Deshalb braucht es jetzt zielgerichtete Düngebeihilfen. Sie schaffen einen Anreiz für den frühzeitigen Einkauf, stärken die Versorgungssicherheit und vermeiden eine ineffiziente Gießkannenförderung. Statt pauschaler Flächenprämien sollte der Kauf mineralischer Düngemittel gezielt unterstützt werden, einschließlich der Grundnährstoffe Kali und Phosphor. Die EU hat hierfür bereits finanzielle Mittel bereitgestellt. Frankreich nutzt diese Möglichkeit schon. Jetzt ist Deutschland gefragt, die Förderung wirksam auszugestalten. Mehr dazu in unserem Positionspapier ➡️ https://lnkd.in/eAHUhsJs #WirsindTeilderLösung
Industrieverband Agrar e. V. (IVA)
Landwirtschaft
Frankfurt, Hessen 4.906 Follower:innen
Wir gestalten verantwortungsvoll die Zukunftsfähigkeit der modernen Landwirtschaft.
Info
Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) vertritt die Interessen der Hersteller von Betriebsmitteln für einen nachhaltigen Pflanzenbau in Deutschland. Die Mitgliedsunternehmen des IVA engagieren sich in den Bereichen Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, Pflanzenzüchtung, Biostimulanzien und Schädlingsbekämpfung. Wir freuen uns über Ihre Kommentare zu unseren Beiträgen. Bitte beachten Sie dabei unseren Code of Conduct: https://www.iva.de/download/SoMe_Code_of_Conduct.pdf Impressum: https://www.iva.de/impressum Datenschutz: https://www.iva.de/datenschutz
- Website
-
https://www.iva.de
Externer Link zu Industrieverband Agrar e. V. (IVA)
- Branche
- Landwirtschaft
- Größe
- 11–50 Beschäftigte
- Hauptsitz
- Frankfurt, Hessen
- Art
- Nonprofit
- Gegründet
- 1988
Orte
-
Primär
Wegbeschreibung
Mainzer Landstraße 55
Frankfurt, Hessen 60329, DE
Beschäftigte von Industrieverband Agrar e. V. (IVA)
Updates
-
Mit dem Klimawandel breiten sich viele Schädlinge in neue Regionen aus. Eine Studie, die in der renommierten Wissenschaftszeitschrift Nature veröffentlicht wurde, zeigt zudem: Mit steigenden Temperaturen entwickeln und vermehren sich viele Schadinsekten schneller. Gleichzeitig steigt ihr Stoffwechsel, wodurch sie mehr fressen müssen. Für Weizen, Reis und Mais rechnen die Forschenden bei einer Erwärmung um 2 °C mit deutlich steigenden Ernteverlusten durch Schadinsekten. Für Landwirtschaft und regionale Lebensmittelproduktion bedeutet das: Der Bedarf an wirksamen Werkzeugen zum Schutz der Ernten wird weiter wachsen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie Innovationen im Pflanzenschutz schneller in die Praxis gelangen können. Dazu gehört auch eine Modernisierung der Zulassungsverfahren für neue Pflanzenschutzmittel. Hier geht’s zur Studie: https://t1p.de/zeiz0 #WirsindTeilderLösung
-
-
Wie können wir eine zuverlässige Versorgung mit Düngemitteln sicherstellen, Erträge nachhaltig sichern und gleichzeitig praktikabel Umweltschutz gestalten? Diese Fragen diskutieren wir gemeinsam mit Politik und Praxis beim „Dialog am Hof“ am 30. Juli 2026 in Möckern (OT Hohenziatz). Mit dabei sind u. a. Dr. Theresa Krato (IVA), @Lars Behrendt (DBV), Elrid Pasbrig (MdL), Dr. Franziska Kersten (MdB), Sabrina Repp (MdEP) sowie Gastgeber Henricus van den Tillaart. 📅 30. Juli 2026 🕚 11:00–13:00 Uhr (Ankommen ab 10:30 Uhr) 📍 Lübars Agrar GmbH, Dorfstraße 32, Möckern OT Hohenziatz Freuen Sie sich auf politische Impulse, einen Hofrundgang und den direkten Austausch zur Zukunft der Düngeversorgung in Sachsen-Anhalt. Um eine formlose Anmeldung per E-Mail wird gebeten 👉 veranstaltung.iva@vci.de #WirsindTeilderLösung #IVAimDialog
-
Was sind die Folgen von fehlenden wirksamen Pflanzenschutzmitteln? Wenn bewährte Wirkstoffe wegfallen und gleichzeitig Innovationen nur verzögert auf den Markt kommen, wird der Werkzeugkasten der Landwirtschaft immer kleiner. Seit Jahren gehen mehr Wirkstoffe verloren, als neue hinzukommen. Welche Auswirkungen das auf den Anbau, die Erträge und die Versorgungssicherheit hat, erläutert Dr. Mark Winter im Video. Warum Innovationen so essenziell für sichere Ernten sind, erfahren Sie hier 👉 https://t1p.de/xvh9z #WirsindTeilderLösung
-
Landwirtinnen und Landwirte erleben, wie sich die Schädlingslage verändert: Neue Arten etablieren sich, etablierte Schädlinge breiten sich weiter aus und der Druck auf landwirtschaftliche Kulturen nimmt zu. Die Antwort darauf kann nicht sein, den Betrieben wirksame Werkzeuge zu nehmen. Gerade in Zeiten zunehmender Schädlingsrisiken brauchen sie Zugang zu modernen Pflanzenschutzlösungen. Deshalb fordern wir ein zeitgemäßes Zulassungssystem, das Innovation ermöglicht und gleichzeitig hohe Sicherheitsstandards gewährleistet. #WirsindTeilderLösung
-
Verschiedene Böden, unterschiedliche Wasserversorgung und damit auch abweichende Ertragspotenziale innerhalb eines Schlages – genau diese Unterschiede gilt es in der teilflächenspezifischen Bewirtschaftung zu berücksichtigen. Landwirt Philipp Tegethoff aus Sachsen-Anhalt zeigt, wie Precision Farming in der Praxis funktioniert. Er nutzt Bodenproben, Satellitendaten, Biomasse- und Ertragskarten, um Nährstoffe gezielt dort einzusetzen, wo sie den größten Nutzen bringen. Das Ziel: vorhandenen Dünger bedarfsgerecht einsetzen, Bestände möglichst gleichmäßig entwickeln und das standortspezifische Ertragspotenzial der Flächen optimal ausschöpfen. Wie teilflächenspezifische Düngung konkret funktioniert und welche Erfahrungen Philipp Tegethoff damit gemacht hat, lesen Sie im aktuellen feldhelden-Artikel 👉 https://t1p.de/nnmxu #feldeheldenfreitag #WirsindTeilderLösung
-
-
Warum dauert die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln heute so lange? Pflanzenschutzmittel gehören zu den am umfassendsten geprüften Produkten überhaupt. Gleichzeitig werden die Zulassungsverfahren immer komplexer: Umfangreiche Datenpakete müssen auf europäischer und nationaler Ebene geprüft werden. Das hat lange Wartezeiten zur Folge. Was das für die Landwirtschaft bedeutet und warum moderne Zulassungsverfahren wichtig sind, erklärt Dr. Mark Winter im Video. Mehr Hintergründe zu innovativen Pflanzenschutzlösungen für sichere Ernten 👉 https://t1p.de/xvh9z #WirsindTeilderLösung
-
Die Herausforderungen für die Landwirtschaft sind groß – die Lösungen liegen auf dem Tisch. Bei unserem „Dialog am Hof“ in Sassen-Trantow haben wir diskutiert, wie die Landwirtschaft in Deutschland wettbewerbsfähig bleibt und zugleich ihren Beitrag zur Ernährungssicherung leisten kann. Dabei wurde deutlich: Die Unternehmen der Agrarindustrie investieren weiterhin in innovative Lösungen für die Landwirtschaft. Mit neuen Pflanzenschutzmitteln, innovativen Düngerlösungen und modernen Technologien unterstützen sie landwirtschaftliche Betriebe dabei, produktiv, nachhaltig und resilient zu wirtschaften. Doch Innovationen können nur wirken, wenn sie Landwirtinnen und Landwirten auch tatsächlich zur Verfügung stehen. Dafür braucht es einen wissenschaftsbasierten Regulierungsrahmen, planbare Genehmigungs- und Zulassungsverfahren und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen. #WirsindTeilderLösung #IVAimDialog
-
-
Industrieverband Agrar e. V. (IVA) hat dies direkt geteilt
📣 𝗪𝗶𝗲 𝗿𝗲𝘀𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻𝘁 𝗶𝘀𝘁 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗟𝗮𝗻𝗱𝘄𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵? Eine der prägendsten Botschaften auf der gestrigen Fachkonferenz Agrar & Ernährung von Tagesspiegel Background kam für mich von Oleksii Makeiev, dem Botschafter der Ukraine in Deutschland: Resilienz zeigt sich nicht darin, auf ruhigere Zeiten zu hoffen, sondern darin, für neue Herausforderungen immer wieder Lösungen zu entwickeln. 👏 Dieser Gedanke zog sich für mich durch viele Diskussionen des Tages. Denn Resilienz bedeutet nicht Abschottung. Sie bedeutet, auch unter schwierigen Bedingungen flexibel und handlungsfähig zu bleiben – bei geopolitischen Krisen, steigenden Energiekosten, Extremwetter oder gestörten Lieferketten. ➡️ Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer betonte in seiner Keynote die Systemrelevanz der Land- und Ernährungswirtschaft und die Notwendigkeit, Deutschland krisenfester zu machen. Dazu gehören aus seiner Sicht wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen und der Abbau unnötiger Bürokratie. Mir wurde dabei erneut deutlich, dass Resilienz oft zu eng gedacht wird. Häufig geht es vor allem um Vorräte, Märkte oder Handelsbeziehungen. Das ist wichtig, greift aus meiner Sicht aber zu kurz. 👏 Antje Bittner (SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH) hat beeindruckend gezeigt, wie stark die heimische Düngemittelproduktion unter hohen Energiekosten leidet und welche Folgen der Verlust von Produktionskapazitäten in Deutschland und Europa haben kann. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich: Die Lösungen sind bereits vorhanden. Das Beispiel CO₂-ärmer produzierter Düngemittel hat gezeigt, welches Innovationspotenzial in der Branche steckt. Für mich ist deshalb klar: Resilienz braucht Innovation und eine starke heimische Düngemittelwirtschaft. Denn dort, wo produziert wird, entstehen auch die Lösungen für die Herausforderungen von morgen. Damit schließt sich für mich auch der Kreis zum Eingangsimpuls von Oleksii Makeiev. Wenn Resilienz bedeutet, auf neue Herausforderungen mit neuen Lösungen zu reagieren, dann muss unsere Politik die Rahmenbedingungen schaffen, unter denen diese Lösungen entstehen können. 👉 Aus Sicht des Industrieverband Agrar e. V. (IVA) heißt das: • Innovation ermöglichen statt ausbremsen • Wettbewerbsfähigkeit sichern statt zusätzliche Belastungen schaffen • Heimische Produktion stärken statt neue Abhängigkeiten schaffen • Versorgungssicherheit entlang der gesamten Wertschöpfungskette denken 𝗗𝗲𝗻𝗻 𝗘𝗿𝗻ä𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗿𝗲𝘀𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻𝘁𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗲𝘁𝘁𝗯𝗲𝘄𝗲𝗿𝗯𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗲 𝗟𝗮𝗻𝗱𝘄𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁. 𝗨𝗻𝗱 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗿𝗲𝘀𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻𝘁𝗲 𝗟𝗮𝗻𝗱𝘄𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗜𝗻𝗻𝗼𝘃𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗟ö𝘀𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗔𝗴𝗿𝗮𝗿𝗶𝗻𝗱𝘂𝘀𝘁𝗿𝗶𝗲 𝗲𝗻𝘁𝘄𝗶𝗰𝗸𝗲𝗹𝗻. Vielen Dank an Tagesspiegel Background Susanne Ehlerding für das tolle Event. #WirsindTeilderLösung
-
-
Gefahr ist nicht gleich Risiko. Genau dieser Unterschied entscheidet häufig darüber, ob Innovationen den Weg in die landwirtschaftliche Praxis finden oder bei der Genehmigung scheitern. Die Genehmigung von modernen Wirkstoffen wird auf EU-Ebene durch starre Gefahrenkriterien ausgebremst. Dabei kommt es für den sicheren Einsatz nicht allein darauf an, welche Eigenschaften ein Stoff grundsätzlich im Labor besitzt, sondern auf das tatsächliche Risiko unter realen Anwendungsbedingungen. Karsten Trunk, Präsident des Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern, veranschaulichte diesen Unterschied bei unserer Dialogveranstaltung in Sassen-Trantow mit einem einfachen Vergleich: Würden wir ausschließlich gefahrenbasiert entscheiden, dürften wir keine Treppen mehr bauen. Denn auch eine Treppe kann potenziell gefährlich sein. Entscheidend ist aber nicht die potenzielle Gefahr einer Treppe, sondern das tatsächliche Risiko, auf ihr zu stürzen. Genau deshalb setzen wir uns für eine risikobasierte Bewertung von Wirkstoffen auf EU-Ebene ein. Denn Innovationen sind vorhanden, erreichen die landwirtschaftliche Praxis aber zu oft nicht. Seit 2019 wurde in der EU nur ein neuer chemisch-synthetischer Wirkstoff genehmigt, 84 Wirkstoffe sind seither weggefallen. Unsere landwirtschaftlichen Betriebe brauchen Zugang zu modernen, wirksamen Pflanzenschutzlösungen. Dafür braucht es ein Zulassungssystem, das Sicherheit gewährleistet, Innovation ermöglicht und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Landwirtschaft stärkt. #WirsindTeilderLösung #IVAimDialog