60 Mio. Euro stehen Deutschland an EU-Düngebeihilfen zur Verfügung, die unsere Regierung theoretisch sogar um 200% aufstocken könnte, also auf max. 180 Millionen Euro 💰. Während der Bauernverband Düngemittelknappheit beschwört, ist die heimische Düngemittelindustrie durchaus lieferbereit. Worauf warten wir?
Frankreich handelt bereits bei Düngebeihilfen. Wann zieht Deutschland nach? Die vergangenen Wochen und Monate haben gezeigt, wie wichtig eine leistungsfähige europäische Düngemittelindustrie für stabile Lieferketten und Versorgungssicherheit ist. Damit das auch im kommenden Frühjahr gilt, müssen landwirtschaftliche Betriebe ihre Düngemittel rechtzeitig einkaufen können. Doch viele verschieben ihre Kaufentscheidungen, trotz verfügbarer Produktionskapazitäten in Europa. Deshalb braucht es jetzt zielgerichtete Düngebeihilfen. Sie schaffen einen Anreiz für den frühzeitigen Einkauf, stärken die Versorgungssicherheit und vermeiden eine ineffiziente Gießkannenförderung. Statt pauschaler Flächenprämien sollte der Kauf mineralischer Düngemittel gezielt unterstützt werden, einschließlich der Grundnährstoffe Kali und Phosphor. Die EU hat hierfür bereits finanzielle Mittel bereitgestellt. Frankreich nutzt diese Möglichkeit schon. Jetzt ist Deutschland gefragt, die Förderung wirksam auszugestalten. Mehr dazu in unserem Positionspapier ➡️ https://lnkd.in/eAHUhsJs #WirsindTeilderLösung