Publications by Susanne Klimroth
Place in Engagement – A Collaborative Encyclopedia, 2025
Mindful Transformation" describes a form of engagement that allows participants to perceive a pla... more Mindful Transformation" describes a form of engagement that allows participants to perceive a place's ongoing change and transformation (impermanence) as a personal experience, in which they are actively involved. It can inspire insight into the interconnectedness of past, present and future, and thus the possibility of transformation through concrete actions and decisions made in the present moment. I suggest that by integrating mindfulness practices into Public Engagement, participants are invited to develop their own discoveries about and their connection to the given place-intellectually, somatically and emotionally.

In: Veronika Hofeneder, Carolin Slickers (Hg.): Literatur und Abtreibung. Von der Romantik bis zur Gegenwart., 2025
Der vorliegende Beitrag liest Marieluise Fleißers Fegefeuer in Ingolstadt als ein ‚Abtreibungsdra... more Der vorliegende Beitrag liest Marieluise Fleißers Fegefeuer in Ingolstadt als ein ‚Abtreibungsdrama' und stellt es damit in eine literaturhistorische Tradition, in der es zugleich eine exponierte Rolle einnimmt: In meiner Lektüre wird, erstens, die Relevanz von Olgas versuchtem Schwangerscha!sabbruch für die dargestellten dramatischen Kon ikte als zentral herausgestellt. Zweitens beleuchte ich einen bis dato in der Forschung unberücksichtigten Aspekt, nämlich dass beide Textfassungen wissensgeschichtlich zu markanten Zeitpunkten der ö#entlichen, juristischen und politischen Debatte zum Abtreibungsparagraphen 218 publiziert und uraufgeführt wurden. Angesichts eines weitestgehenden Forschungsdesiderats literarischer Schwangerscha!sabbrüche rückt aus wissensgeschichtlicher Perspektive ein Interesse an einem spezi schen "Gattungswissen" (Bies et al. 2013) des Dramas in den Fokus. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Repräsentations-und Darstellungsweisen von Schwangerscha!sabbrüchen diskursiv eng ver ochten sind mit politischen Kulminationspunkten der Debatte zum Abtreibungsrecht, wie es die besondere Fassungsgeschichte dieses Dramas exemplarisch illustriert. Die Kontroverse um die Streichung des Abtreibungsparagraphen 218 als Teilforderung reproduktiver Gerechtigkeit zeichnet sich durch eine spannungsreiche Debattengeschichte aus: Insbesondere die Auseinandersetzungen in der Weimarer Republik sowie zu Beginn der 1970er Jahre sind hierzulande "stark emotional gefärbt gewesen" (Behren 2004, 13). Damit werden exakt jene beiden Zeitpunkte als a#ektiv polarisierende Kon ikthöhe-.H=6EAߓ8AH=CB HMEIIAI?D= E?DAEJAH=JKH %$ 5KI=AEHJD punkte hervorgehoben, zu denen die Dramatikerin Marieluise Fleißer ihr Stück Fegefeuer in Ingolstadt erst-beziehungsweise wiederverö#entlicht hat. Während die erste Fassung 1926 erschien und in Berlin uraufgeführt wurde, entstand in den frühen 1970er Jahren nach Fleißers "Wiederentdeckung" eine umfassende Überarbeitung. Zwischen der Publikation beider Fassungen liegt knapp ein halbes Jahrhundert turbulenter Zeit-, Wissens-und Geschlechtergeschichte: Daher erlaubt der vergleichende Einblick in die textuellen Darstellungsstrategien des versuchten Schwangerscha!sabbruchs der Protagonistin Olga in beiden Fassungen in exzeptioneller Weise eine Analyse der Sichtbarkeit und Aussprechbarkeit von Schwangerscha!sabbrüchen in der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts.
In <container class="Artefakte der Avantgarden 1885-2015">, herausgegeben von Annette Gilbert, Cornelia Ortlieb, Timo Sestu, Susanne Klimroth, und Andreas Bühlhoff. Darmstadt: wbg Academic in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg), 2023
Konkrete Gegenwart? Lesarten analoger und digitaler Sprachexperimente.
die horen, 2018
In: Das Wort beim Wort nehmen. Konkrete und andere Spielformen der Poesie 1. die horen Band 271. ... more In: Das Wort beim Wort nehmen. Konkrete und andere Spielformen der Poesie 1. die horen Band 271. Göttingen: Wallstein Verlag.
Conference Presentations by Susanne Klimroth
»Disturbing Dreams: Mela Hartwig’s ›Ekstasen‹«
49th Annual Conference of the German Studies Association (GSA), 25.–28.09.2025, Arlington/Virginia, 2025
»Embodying Change – Transforming and Regenerating Human-Nature Relationships through Being«
8th International Erich Fromm Seminar for Docs and Post-Docs, 10.-13.09.2025, Tübingen, 2025
« Was soll das für eine Krankheit sein? » –Triangulierte Erpressungskonstellationen in Abtreibungsdramen der Weimarer Republik
diagnostic du pouvoir, pouvoir du diagnostic. Diagnose & Macht, 2025
Abbruch und Überarbeitung – Literarische Reflexion des § 218 in Fleißers "Fegefeuer in Ingolstadt" im Vergleich der Fassungen (1926/1971)
Workshop "Literatur und Abtreibung, 01.-02. Juli 2024, Literaturhaus Wien, 2024
08.07.22, Unsettling Archives, HU-Princeton Strategic Partnership, Humboldt-Universität zu Berlin, 2022
The Deconstruction of Bourgeois Norms through Exaggeration: Franziska zu Reventlow's sex-positive Utopia
46th Annual Women in German Conference, 5th November, 2021
Panel »Irenic Utopias: Non-Violent Women and Powerful Non-Places«
Recovering Women’s Identities between Centre and Periphery (16th-20th Centuries), 2020
International Conference at Institute of Modern Languages Research (IMLR), University of London (... more International Conference at Institute of Modern Languages Research (IMLR), University of London (05th-06th March 2020)
Other by Susanne Klimroth
Masterarbeit: Sexualekel um 1900. Affektive Abwehr in Frank Wedekinds "Lulu" und Lou Andreas-Salomés "Fenitschka".
Organisation by Susanne Klimroth
Workshop des bi-nationalen Collège Doctoral »Littérature et savoirs, XVIe – XXIe siècles« (Sorbonne Paris, Humboldt-Universität zu Berlin), 2025

Workshop des DFG-Projekts »Artefakte der Avantgarden 1885–2015«, 2021
Die Puppe steht im Zentrum eines Spannungsfeldes kultureller Artefakte, welches sich über das Ki... more Die Puppe steht im Zentrum eines Spannungsfeldes kultureller Artefakte, welches sich über das Kinderspielzeug zum fetischisierten Objekt, über die Darstellung der Eigenarten und Pathologien des menschlichen Körpers hin zu seiner technologischen Überformung erstreckt. Die Herstellung von anthropomorphen Artefakten wie Puppen und Marionetten reicht dabei weit in die Kulturgeschichte zurück, doch sind sie spätestens seit der Moderne omnipräsent in der bildenden Kunst, in Film und Literatur. Als Grenzfigur zwischen Idealisierung und Alptraum, zwischen Natur und Artefakt stellt sich die Puppe als ein artifizielles Abbild des Menschen dar, welches in künstlerischen Darstellungen zu seiner Reflexionsfigur gerät.
Die Beiträge des Workshops loten in einzelnen Fallstudien die diskursiven Verhältnisse von Puppen, Marionetten und Maschinenmenschen zu ihren literarischen Modifikationen aus. Dabei sollen die spezifischen Eigenschaften und Darstellungsweisen der Puppen in ihrer medialen Übersetzung in den Text ebenso untersucht werden wie die kontextuellen Rückschlüsse aufdie Puppe als kulturelles Artefakt. Welche Funktionen übernehmen Puppen jeweils in ihrer schriftlichen Repräsentation und ihrer spezifischen Materialität als reale Objekte und welche Herausforderungen ergeben sich für Schreibende bei der transmedialen Übersetzung von Objekten in Text?
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Publications by Susanne Klimroth
Conference Presentations by Susanne Klimroth
Other by Susanne Klimroth
Organisation by Susanne Klimroth
Die Beiträge des Workshops loten in einzelnen Fallstudien die diskursiven Verhältnisse von Puppen, Marionetten und Maschinenmenschen zu ihren literarischen Modifikationen aus. Dabei sollen die spezifischen Eigenschaften und Darstellungsweisen der Puppen in ihrer medialen Übersetzung in den Text ebenso untersucht werden wie die kontextuellen Rückschlüsse aufdie Puppe als kulturelles Artefakt. Welche Funktionen übernehmen Puppen jeweils in ihrer schriftlichen Repräsentation und ihrer spezifischen Materialität als reale Objekte und welche Herausforderungen ergeben sich für Schreibende bei der transmedialen Übersetzung von Objekten in Text?