
Julio Lambing
"Sage mir o Bruder mein Mensch wer bist du!?
...makelloses Sterngebild am Himmelswunsch der Ärmsten oben.
Krasser Feuer-Wunde kühler Balsam-Freund -
Zaubrisch süßer Tau auf Tiger wildes Dorn-Gestrüpp -
Mildes Jerusalem fanatischer Kreuzzüge -
Nie je verlöschende Hoffnung -
Nie trügerischer Kompaß. Gottes Zeichen -
Öl bitterer Zwiebel starrer Zweifel -
Du tropische Hafenstadt ausgewanderter, der verlorenen Söhne -
Keiner dir fremd,
Ein jeder dir nah und Schwester. "
(Johannes R. Becher)
Address: Bergisch Gladbach, Nordrhein-Westfalen, Germany
...makelloses Sterngebild am Himmelswunsch der Ärmsten oben.
Krasser Feuer-Wunde kühler Balsam-Freund -
Zaubrisch süßer Tau auf Tiger wildes Dorn-Gestrüpp -
Mildes Jerusalem fanatischer Kreuzzüge -
Nie je verlöschende Hoffnung -
Nie trügerischer Kompaß. Gottes Zeichen -
Öl bitterer Zwiebel starrer Zweifel -
Du tropische Hafenstadt ausgewanderter, der verlorenen Söhne -
Keiner dir fremd,
Ein jeder dir nah und Schwester. "
(Johannes R. Becher)
Address: Bergisch Gladbach, Nordrhein-Westfalen, Germany
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Papers by Julio Lambing
Kapitel 1 führt in die Problematik ein und gibt einen kurzen Überblick über die Geschichte der Ökodorf- und Gemeinschaftsbewegung - nicht nur, aber vor allem der deutschen.
Kapitel 2 trägt anhand internationaler Forschungsergebnisse zusammen, inwieweit Gemeinschaften ihrem Anspruch gerecht werden, ökologisch und sozial orientiert zu sein. Durch eine quantitative Analyse von 129 Gemeinschaften aus dem deutschsprachigen Raum werden Alter, Geschlechterzusammensetzung, Konsumgewohnheiten, bevorzugte Wirtschaftsformen und
Tätigkeitsschwerpunkte analysiert. Eine Typeneinteilung erlaubt es dabei unterschiedliche Projektarten anhand ihrer weltanschaulichen Ausrichtung zu unterscheiden und zu analysieren, wie sich diese auf die Charakteristika der Gemeinschaften auswirkt.
Kapitel 3 gibt einen Überblick über wichtige Funktionseigenheiten solcher Projekte unter dem Gesichtspunkt der vielfältigen sozialen, kulturellen und technologischen Neuerungen, die Gemeinschaften anwenden. Der Schwerpunkt liegt auf dabei Praktiken und Kulturtechniken.
Kapitel 4 bespricht die gesellschaftliche Ausstrahlungskraft und Wirksamkeit sowohl der Gemeinschaften als ganzheitliche Entitäten insgesamt als auch von einer ihrer zentralen Praktiken, dem gemeinschaftlichen Wohnen. (Letzteres wird als bereits erfolgtes Mainstreaming des Gemeinschaftsansatzes verstanden.) Das Kapitel zeigt auch Grenzen und Beschränkungen des modernen Gemeinschaftsansatzes auf und stellt dar, für welche Bevölkerungsgruppen gemeinschaftliches Leben, Arbeiten und Wohnen vermutlich kein wirksames Lebensstilmodell darstellen. Zudem werden Gefahren und Risiken einiger Eigenheiten der modernen Gemeinschaftsbewegung, wie sie sich als Gegenkultur am Ende des 20 Jahrhunderts entwickelt hat, besprochen.
Kapitel 5 gibt Empfehlungen an Akteure der Politik, Verwaltung und des Sozialwesens, wenn diese die vielfältigen Chancen und Vorteile, die solche Gemeinschaften als auch das gemeinschaftliche Wohnen im Allgemeinen bieten, für die Etablierung nachhaltiger Lebensstile nutzen möchten.
Die Studie ist im Rahmen eines Forschungs- und Dialogprojektes entstanden, dass European Business Council for Sustainable Energy
(e5) in Kooperation mit dem Global Ecovillage Network of Europe 2013 und 2014 durchgeführt hat. Das Projekt wurde durch das deutsche Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Im Zentrum standen dabei Ökodörfer und vergleichbare innovative, gemeingüterbasierte Ansätze.