Papers by Petr Pytlík

Pedagogika, Vol 73 No 3 (2023), 2024
Objectives
The article presents the results of a survey that took place among persons with intern... more Objectives
The article presents the results of a survey that took place among persons with international protection in the Czech Republic in the years 2020-2022 and focused on the use of media in the autonomous learning of Czech as a foreign language. The primary objective was to investigate how the evolution of new media impacts the independent and regulated development of language competences in the Czech language, as perceived by individuals with international protection. Additionally, in the event of significant changes, the study aimed to identify the specific skills that should be emphasized in integration language courses of Czech as a second language.
Methods
As part of the investigation, a total of 27 structured interviews and corresponding number of survey entries were interpreted on the basis of phenomenological analysis.
Results and conclusions
The investigation showed that persons with international protection are well aware of the possibilities of using media in autonomous learning of Czech as their second language and that they use both traditional and new media for this purpose. At the same time, it was possible to trace that they are aware of the differences in the development of individual language competences. In particular, they expect the development of output competences, i.e. speaking and writing, from language integration courses offered by the state.

Wendepunkte in der Fremdsprachenlehr-und-lernforschung: Teil 2, 2024
Just a cursory glance at the past and present of foreign language teaching in universities is eno... more Just a cursory glance at the past and present of foreign language teaching in universities is enough to discern a fundamental turning point, which is that the traditional three-dimensional educational paradigm, within which the teacher is regarded as the "facilitator" of content, "of knowledge" and the students are regarded as "recipients of knowledge" hardly meet the contemporary requirements for university graduates. This leads to a paradigm shift based on well-founded psychological, social, emotional, and pedagogical principles and which aims, among other things, to develop concrete soft skills in the classroom. This article focuses both on the embedding of innovative teaching approaches in foreign language teaching and on innovative forms, content, and challenges for (foreign language teacher) education that could contribute to the development of soft skills relevant to teaching practice.

Wege der Germanistik in transkultureller Perspektive, Akten des XIV. Kongresses der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) , 2022
The reception of literature written in German in the Czech Republic after the Second World War wa... more The reception of literature written in German in the Czech Republic after the Second World War was and still is in a hybrid position between aversion to historical events that still resonate in the Czech cultural society and interest due to the intensive cultural contacts and exchange projects between Germany and the Czech Republic. Recording the works of Paul Celan was all the more complicated because Jewish issues were by and large undesirable under the communist regime. The regime was officially only anti-Zionist, but de facto, as is well known, meant anti-Semitic. In this article, attention is drawn to a neglected aspect of the surprising history of the reception of Celan's poems in Czechoslovakia between the years 1945-1989 (with a brief excursion into the years 1990-2020) - namely, the "mediating function" of paratexts in the totalitarian regime. The first part briefly describes the definition of the term “paratext” and the function of this type of text (taking into account the specific situation in which the literature found itself in socialist Czechoslovakia). The following illustrates the “mediating function” of paratexts in the Czechoslovak and Czech editions of Celan's poems.

Wege der Germanistik in transkultureller Perspektive, Akten des XIV. Kongresses der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) , 2022
Selbstopferung, Sühnopfer und Heldentod stellen feste Topoi der germanischen Weltanschauung dar, ... more Selbstopferung, Sühnopfer und Heldentod stellen feste Topoi der germanischen Weltanschauung dar, die im Anschluss auf die über Jahrhunderte überlieferten Vorstellungen über die Kultur der alten Germanen von den völkisch orientierten Autoren des ausgehenden 19. Jahrhunderts rezipiert und weiterentwickelt wurden. Die genannten Topoi spielten besonders in den literarischen Versuchen der Völkischen eine zentrale Rolle., wobei entsprechende Szenen oft mit Pathos und auch sadistisch dargestellt wurden. Sadismus und expressive detaillierte Beschreibungen der Gewalt sind für die am Ende des 19. Jahrhunderts verfassten historischen Romane charakteristisch. Hängt dies mit der Zwitterstellung des Genres-des historischen Romans-zusammen? Oder vielleicht mit der Integrierung der Elemente der damaligen Kolportageliteratur? Oder sind die Gründe vielmehr in der psychologischen Veranlagung der Autoren zu suchen? Im vorliegenden Beitrag werden die Rolle und Funktion der Gewaltbeschreibungen in den Texten des so genannten Professorenromans und der völkisch orientierten Literatur im ausgehenden 19. Jahrhundert untersucht.
Sprach- und Kultur(ver)mittlung, 2022
Authentische Texte finden im DaF-Unterricht auf höheren Sprachniveaus schon seit Langem Anwendung... more Authentische Texte finden im DaF-Unterricht auf höheren Sprachniveaus schon seit Langem Anwendung. Sie eignen sich aber auch für niedrigere Sprachniveaus, wie im vorliegenden Beitrag und beigelegten Arbeitsblatt anschaulich gezeigt wird. Dabei sind mehrere Prinzipien zu befolgen, die sich aus der spezifischen paradoxalen Situation ergeben, in der intentionale Texte zu einem anderen Zweck, als für welches sie bestimmt wurden, verwendet werden. Im vorliegenden Beitrag wird auf die Spezifika und Prinzipien der Arbeit mit öffentlichen Texten hingewiesen und zu dem genannten Zweck ein geeigneter methodischer Vorgang entworfen.
Brünner Hefte, 2019
This paper presents a lesson design as a supplement to the traditional reading and literature les... more This paper presents a lesson design as a supplement to the traditional reading and literature lessons. Th e introduction briefl y describes the theoretical foundations of the use of visualizations to promote learning, especially the approaches of the Dual Coding Th eory. It describes the emergence of mental images during textual perception and their possible externalization. Th e main part of this paper introduces a concrete design for reading lessons using the example of the short story Das Bettelweib von Locarno by Heinrich von Kleist. In this paper it is assumed that the externalization of the mental imagery “in the minds” of the students is an eff ective complement to successful literature classes.

Warum sollten wir uns im 21. Jahrhundert für einen Verlag interessieren, der während seiner fast ... more Warum sollten wir uns im 21. Jahrhundert für einen Verlag interessieren, der während seiner fast zwanzigjährigen Existenz vor 100 Jahren literarisch durchaus unbedeutende Werke herausgegeben hat? Die Leserschaft dieses regionalen Verlages begrenzte sich dabei zum größten Teil nur auf Brünn und Umgebung. Die meisten Publikationen wurden kostenlos als Weihnachtsgaben verschickt und in den meisten Fällen nie wieder aufgelegt. Ein Vortrag über den Verlag Deutsches Haus, von dem hier die Rede ist, könnte auf den ersten Blick tatsächlich nur ein sehr marginales wissenschaftliches oder öffentliches Interesse wecken, trotzdem möchte es wagen darauf jetzt einzugehen, weil dieser Fall zum besseren Verständnis der Mechanismen des Literaturlebens in der Provinz beitragen und zugleich den Prozess einer allmählichen Ideologisierung eines Teils der Gesellschaft näher aufzeigen kann. Abschließend wird versucht die Rolle dieses Verlages in der Literatur-und Kulturgeschichte Mährens anzudeuten.

Das Frauenbild und die Rolle der Frauen in der völkischen Bewegung und Literatur ist eines der fr... more Das Frauenbild und die Rolle der Frauen in der völkischen Bewegung und Literatur ist eines der fruchtbaren Themen, auf die die Erforschung der völkischen Bewegungen seit Beginn der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts fokussiert. Die Erforschung der oft unterschiedlichen Frauen-und auch Hexenbilder, die im Rahmen der ideologisch zersplitterten völkischen Bewegung nebeneinander existierten, von der "Frauenverherrlichung" bei Guido List (1848-1919) bis hin zu den misogynen Gewalt-und Sexualphantasien etwa in den Texten von Jörg Lanz von Liebenfels, sich gegenseitig beeinflussten und Polemiken erweckten und die von den Nationalsozialisten und später von den Neuheiden unterschiedlich rezipiert wurden, zeigt anschaulich, welche verschiedene Argumentationsstrategien die konservativen Denker gewählt habenund auch heute noch wählenum den immer mehr aktuellen Mann-Frau-Rollenveränderungen zu trotzen. Die meisten völkischen Vereine luden Frauen als Mitglieder ein, meistens allerdings als Beobachterinnen ohne direkten Einfluss auf das politische Vereinsleben. 2 Unter den Völkischen überwog eine traditionelle Geschlechterrollenbestimmung, die aber besonders bei den germanisch-religiös eingestellten Vertretern, wie eben bei Guido List, mit der Idee der altgermanischen Frauenverehrung kollidierte. Diese suchten das konservative und historisch-religiöse Paradigma durch ideologische Überbrückungen in Übereinstimmung zu bringen. Im Allgemeinen kann deshalb die Frauenforschung zum besseren Verständnis des regen Ideenaustauschs und der ideologischen Rezeption der völkischen Ideen innerhalb der völkischen Bewegung und später von den Theoretikern des Nationalsozialismus beitragen und die zeitgenössischen Argumentationsstrategien in den Diskussionen über die historischen Geschlechterrollen ergänzen.

Hans Fallada Jahrbuch, Friedland: Steffen Verlag, 2012, roč. 6, s. 124-134. ISSN 0949-9202.
Schaut man sich die Jahresangaben zu den Buchausgaben von Falladas Werken in Tschechien an, stell... more Schaut man sich die Jahresangaben zu den Buchausgaben von Falladas Werken in Tschechien an, stellt man fest, dass seit der ersten Veröffentlichung der tschechischen Übersetzung "Kleiner Mann -was nun?" im Jahre 1933 regelmäßig jedes Jahrzehnt unter verschiedenen politischen Regimes die Romane von Fallada in Tschechien herausgegeben wurden. 1 Diese Tatsache kann man nicht als selbstverständlich betrachten, denn viele berühmte deutschsprachige Autoren, deren Werke zum ersten Mal zwischen den Weltkriegen in tschechischer Übersetzung erschienen sind, unter anderen auch große Namen wie Alfred Döblin oder Erich Maria Remarque, konnten später aus politischen Gründen überhaupt nicht erscheinen. Dabei hatte es gerade Hans Fallada nicht leicht. Im Wege zum tschechischen Leser standen seinen Romanen viele politische und kulturelle Hindernisse. Bei der Erfassung von Falladas Rezeption dürfen diese retardierenden Momente nicht unberücksichtigt bleiben. Es war sowohl sein problematisches Verhältnis mit dem braunen Regime als auch seine komplizierte Biographie, die die Verbreitung seines Werkes in Tschechien erschwerten. In diesem Artikel befasse ich mich mit der Rezeption in den Jahren 1918 bis 1945, also in der Zeit der demokratischen Ersten Republik (1918-38), der kurzen Zweiten Republik (Oktober 1938-März 1939 und des Protektorats Böhmen und Mähren (1939-45). Der erste ins Tschechische übersetzte Roman von Fallada erschien im Jahre 1933 nach der nationalsozialistischen Machtübernahme. Die politische Atmosphäre wirkte sich damals auch in den literarischen Kreisen aus, die tschechische literarische Kritik überprüfte seit 1933 nicht nur die Qualität der literarischen Werke, sondern auch die biographischen Daten des Autors. Für die Rezeption der deutschen Literatur in den intellektuellen Kreisen der Ersten Republik (1918 war entscheidend, dass das tschechische Bildungsbürgertum seit 1918 auf Frankreich und französische Kultur orientiert war, die Fachzeitschriften für Literatur befassten sich zu großem Teil mit französischen Neuerscheinungen. Jeder Student träumte damals über Studien in Paris. Die deutsche Literatur wurde von den französischen teilweise überschattet. Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Rezeption von Falladas Romanen war die allgemeine Missachtung dem sozialen reportage-ähnlichen Roman entgegen, zu dem man auch Fallada zählte. 2 Die erste Bemerkung zum Roman Kleiner Mann was nun? veröffentlichte im Jahr 1933 Bedřich Václavek, der tschechische marxistische Literaturkritiker, Ästhetiker und Theoretiker, Mitglied der avantgardistischen Bewegung Devětsil, in seinem Artikel "K současnému románu sociálnímu". Über die neue Welle des Sozialromans in den 30er Jahren schreibt er: "In der letzten Zeit erscheinen neue Sozialromane, die von der heutigen sozialen Lage gerade erzwungen sind -und wir sehen, dass ihre Verfasser dem übertriebenen Maβ an schwer verdaulicher Ideologie erfolgreich ausweichen. Weil sie aber noch nicht klar und von einzelnem Aspekt die ganze soziale Problematik
Ich muss gleich am Anfang meines Beitrags schreiben, dass ich mir dessen bewusst bin, dass der Ti... more Ich muss gleich am Anfang meines Beitrags schreiben, dass ich mir dessen bewusst bin, dass der Titel ein bisschen irreführend ist. Die Frage, die gestellt wird, betrifft eine uralte römische Stadt, Carnuntum, die vom römischen Heer als Stützpunkt für römische territoriale Kriege gegen die Germanenstämme im Norden -die Quaden und Markomannen-aufgebaut wurde, und später im 4. Jahrhundert, wie die heutigen Archäologen vermuten, von einem Erdbeben zerstört wurde 1 .
Voda Eschgfäller, Sabine; Horňáček, Milan. Regionalforschung zur Literatur der Moderne. 1. vyd. Olomouc: Univerzita Palackého v Olomouci, 2012. s. 219-234, 16 s. ISBN 978-80-244-3106-2.
Der Artikel befasst sich mit der Erfindung der Tradition in den ideologisch nationalistischen lit... more Der Artikel befasst sich mit der Erfindung der Tradition in den ideologisch nationalistischen literarischen Texten am Ende des 19. Jahrhunderts, die zur Stärkung des Nationalgefühls beitragen sollte. Besondere Aufmerksamkeit wird der Desinterpetation der Geschichte und Misshandlung der literarischen Mittel gewidmet.
Thesis Chapters by Petr Pytlík
Guido List in Brno, 2018
The diploma thesis analyzes the early work of the writer and founder of Ariosophie Guido List (18... more The diploma thesis analyzes the early work of the writer and founder of Ariosophie Guido List (1848-1919). Guido List is presented as a special type of author, as a poeta vates. It studies his work primarily as strong ideological texts. In the analytical part it focuses on the roman Carnuntum (1888) which is considered as an example to describe Lists writing und argumentative strategies in detail.In its discursive chapters about Lists interpretation of the role of a woman in the germanic society and culture and his antisemitismus this diploma thesis identifies the roots of Lists ideology and tries to deconstruct his argumentation.
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Papers by Petr Pytlík
The article presents the results of a survey that took place among persons with international protection in the Czech Republic in the years 2020-2022 and focused on the use of media in the autonomous learning of Czech as a foreign language. The primary objective was to investigate how the evolution of new media impacts the independent and regulated development of language competences in the Czech language, as perceived by individuals with international protection. Additionally, in the event of significant changes, the study aimed to identify the specific skills that should be emphasized in integration language courses of Czech as a second language.
Methods
As part of the investigation, a total of 27 structured interviews and corresponding number of survey entries were interpreted on the basis of phenomenological analysis.
Results and conclusions
The investigation showed that persons with international protection are well aware of the possibilities of using media in autonomous learning of Czech as their second language and that they use both traditional and new media for this purpose. At the same time, it was possible to trace that they are aware of the differences in the development of individual language competences. In particular, they expect the development of output competences, i.e. speaking and writing, from language integration courses offered by the state.
Thesis Chapters by Petr Pytlík