Using data from 28 countries in four continents, the present research addresses the question of h... more Using data from 28 countries in four continents, the present research addresses the question of how basic values may account for political activism. Study 1 (N = 35,116) analyses data from representative samples in 20 countries that responded to the 21-item version of the Portrait Values Questionnaire (PVQ-21) in the European Social Survey. Study 2 (N = 7,773) analyses data from adult samples in six of the same countries (Finland, Germany, Greece, Israel, Poland, and United Kingdom) and eight other countries (Australia, Brazil, Chile, Italy, Slovakia, Turkey, Ukraine, and United States) that completed the full 40-item PVQ. Across both studies, political activism relates positively to self-transcendence and openness to change values, especially to universalism and autonomy of thought, a subtype of self-direction. Political activism relates negatively to conservation values, especially to conformity and personal security. National differences in the strength of the associations between individual values and political activism are linked to level of democratization.
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Zusammenfassung: um einer niedrigen Partizipationsrate bei der Europawahl 2009 entgegenzuwirken, ... more Zusammenfassung: um einer niedrigen Partizipationsrate bei der Europawahl 2009 entgegenzuwirken, startete das Eu-Parlament eine europaweite Kampagne, in der Prominente für die Teilnahme an der Europawahl warben. Der vorliegende Beitrag stellt eine Studie vor, die sich mit der Wirkung der Wahlaufrufe Prominenter zur Europawahl 2009 beschäftigt. Schlüsselwörter: Europawahl · Wahlbeteiligung · "Endorsements"
Angst und Einstellungen zum Kosovokrieg. Eine Analyse der öffentlichen Meinung in Ost- und Westdeutschland
ZIB, 2006
... Psychologische Erkenntnisse sprechen dafür, dass sie auch ganz anders mit Angst umgehen könne... more ... Psychologische Erkenntnisse sprechen dafür, dass sie auch ganz anders mit Angst umgehen können, etwa indem sie einen Krieg - womöglich in Anlehnung an Deutungsangebote von Eliten - als notwendiges Übel interpretieren und unterstützen (vgl. Haste 1989). ...
Winning by Priming?
German Politics & Society, 2004
Do election campaigns strenghten the effect of social position on party preference?: Zur politischen Prägekraft der Sozialstruktur in Abhängigkeit von der Nähe zum Wahltag
Un'analisi del comportamento di voto: il fattore Merkel, la crisi del debitoeuropeao e la scelta per L'AfD
B e r i c h t e a u s d e r P r a x i s Zusammenfassung: Mit deutlicher Mehrheit entschieden sich... more B e r i c h t e a u s d e r P r a x i s Zusammenfassung: Mit deutlicher Mehrheit entschieden sich am 4. Juli 2010 Bayerns Bürger für eine Verschärfung des Nichtraucherschutzes. eine wesentliche ursache für das klare ergebnis scheint darin gelegen zu haben, dass es den Gegnern der Verschärfung in der insgesamt resonanzarmen Kampagne vor der abstimmung darum ging, ihre interpretation der sachfrage in der öffentlichen Kommunikation gegen die vorherrschende Lesart als Frage des Gesundheitsschutzes durchzusetzen. da diese deutung wahrscheinlich auch künftig eine erhebliche rolle spielen wird, ist eine revision der entscheidung für einen strikteren Nichtraucherschutz nicht absehbar, auch wenn am Volksentscheid weniger als 40 % der stimmberechtigten teilnahmen.
Bundeswehrreform und Auslandseinsätze: Der Verteidigungsminister in Übereinstimmung mit den Deutschen?
Den Wechselwählern auf der Spur: Recall- und Paneldaten im Vergleich
Die Republik auf dem Weg zur Normalität?, 2000
Das Kopf-an-Kopf-Rennen, das nie eines war
Eine oder zwei Stimmen — fundierte Debatte oder viel Lärm um nichts?
Die Republik auf dem Weg zur Normalität?, 2000
Persönlichkeit, politische Präfe-renzen und politi-sche Partizipation
Wählen und abstimmen – zwei Seiten einer Medaille? Eine Analyse am Beispiel des Volksentscheids zum Nichtraucherschutz in Bayern
Wählen in Deutschland, 2011
... Dazu trägt zum einen bei, dass sich die Forschung zu direktdemokratischen Verfahren in Deutsc... more ... Dazu trägt zum einen bei, dass sich die Forschung zu direktdemokratischen Verfahren in Deutschland bislang vergleichsweise stark auf institutionelle Fragen konzentriert (zB Pehle 1998; Jung 2001; Oberreuter 2002; Decker 2005), direktdemokratische ...
1 Wahlsystemforschung–Ein Überblick über Konzepte, Befunde und Probleme
Stimmensplitting bei Bundestagswahlen — ein Spiegelbild des Verhältnisses zwischen Bürgern und Parteien?
50 Jahre Empirische Wahlforschung in Deutschland, 2000
Eine optimale Losung? Eine Replik auf Gerd Strohmeier in Heft 3/2007 der ZParl
Eine der am häufigsten und heftigsten diskutierten Streitfragen des Wahlkampfes 2005 war die künf... more Eine der am häufigsten und heftigsten diskutierten Streitfragen des Wahlkampfes 2005 war die künftige Höhe des Mehrwertsteuersatzes. Die Unionsparteien zogen mit dem Vorhaben einer Mehrwertsteueranhebung in die Kampagne: "Wir werden die Lohnzusatzkosten dauerhaft senken und verbinden dies mit zukunftsträchtigen Strukturveränderungen in den sozialen Sicherungssystemen. Im Gegenzug erhöhen wir die Mehrwertsteuer von 16% auf 18%" (CDU/CSU 2005: 13). Die größte Regierungspartei mit Bundeskanzler Schröder an der Spitze lehnte diesen Plan entschieden ab, und zwar mit folgender Begründung: "Eine Anhebung der Mehrwertsteuer würde angesichts der derzeit schwachen Binnennachfrage in die falsche Richtung weisen und die sich abzeichnende wirtschaftliche Erholung gefährden" (SPD 2005: 39). Doch nicht nur die SPD, sondern auch der gewünschte liberale Koalitionspartner mochte sich der Forderung von CDU und CSU nicht anschließen: "Die FDP spricht sich gegen eine Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Reform der direkten Steuern oder anderer indirekter Steuern aus. (…) Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer würde den Verbrauch und das Wachstum dämpfen und damit die Arbeitslosigkeit weiter erhöhen" (FDP 2005: 9). In dieser Sachfrage wurde die Auseinandersetzung also nicht entlang, sondern quer zu den koalitionären Fronten geführt. Doch nicht allein das ist bemerkenswert, vielmehr zeigen die Zitate auch, dass Verfechter und Gegner einer Mehrwertsteuererhöhung sich verschiedener Argumentationsmuster bedienten: Während die Befürworter sie als Mittel zum Umbau der Sozialversicherungssysteme beschrieben, stellten sie die Gegner als eine Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung dar. Die konkurrierenden Parteien gingen also weniger auf die Argumente der Gegenseite ein, sondern versuchten ihre Sichtweise auf die Mehrwertsteuerfrage durchzusetzen. Am Ende, so die implizite Annahme der Akteure, würden Wahlberechtigte, die ihre Problemdefinition akzeptierten, ihr daraus abgeleitetes Votum zur Höhe des Mehrwertsteuersatzes unterstützen.
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